Wir sind gerne für Sie da

Der Seniorenbeirat der Stadt Landsberg am Lech ist ein gewähltes Gremium Landsberger Senioren. Der Seniorenbeirat versteht sich als Bindeglied zwischen den Landsberger Senioren auf der einen Seite und dem Stadtrat und der Oberbürgermeisterin auf der anderen Seite. Der Seniorenbeirat organisiert außerdem kulturelle, informative und zielgruppengerechte Veranstaltungen sowie Ausflüge, Wanderungen und Tanznachmittage.

Ziel des ehrenamtlich arbeitenden Seniorenbeirates ist die Einbindung der älteren Generation in das Geschehen der Stadt in jeglicher Hinsicht.
Unten v l: Die erste Vorsitzende Sigrid Knollmüllermit der zweiten Vorsitzenden Ingrid Fackler. Hinten v l: Kurt Wacker, Barbara Juchem, Wolfgang Neumeier, Gerhard Eberl, OB Doris Baumgartl, Jost Handtrack, Sabine Zinser-Fröhlich und Peter Draxlbauer.
Unten v l: Die erste Vorsitzende Sigrid Knollmüllermit der zweiten Vorsitzenden Ingrid Fackler. Hinten v l: Kurt Wacker, Barbara Juchem, Wolfgang Neumeier, Gerhard Eberl, OB Doris Baumgartl, Jost Handtrack, Sabine Zinser-Fröhlich und Peter Draxlbauer.

Seniorenkulturprogramm

Das neue Seniorenkulturprogramm für Januar bis Juni 2023 ist fertig! Es bietet wieder interessante Vorträge, Ausflüge, Konzerte und regelmäßige Veranstaltungen für die Landsberger Seniorinnen und Senioren an. Reinschauen lohnt sich und mitmachen natürlich auch!

Das gedruckte Programm liegt in Kürze in den öffentlichen Einrichtungen aus.


Sicherheit im Alter

„Wer hat schon mal einen Anruf von einem vermeintlichen Angehörigem bekommen?“, fragt Kriminalhauptkommissar Claus Schmied beim Vortrag des Seniorenbeirats Landsberg die anwesenden Zuhörer. Zahlreiche Hände gehen in die Höhe. Denn der sogenannte „Enkeltrick“ ist mittlerweile weit verbreitet – ganze kriminelle Banden haben sich darauf spezialisiert, nicht nur ältere Menschen zu betrügen und ihnen ihr Erspartes abzuluchsen.
Wie wichtig es ist, Betrügern erst gar keine Chance zu geben und diese niemals in die Wohnung zu lassen, oder bei Telefonanrufen mit der Nummer 110 gleich wieder aufzulegen, betont der erfahrene Beamte der Polizeidienststelle Fürstenfeldbruck für Kriminalprävention immer wieder. Denn die Betrüger seien psychologisch geschult, nutzten die Einsamkeit älterer Menschen aus, die sich dann oft schämten, den Betrug anzuzeigen. „Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden Sind“, betont der Kommissar. Denn nur dann bestünde die Chance, entwendete Wertgegenstände eventuell zurückzuerhalten, würden die Betrüger doch einmal geschnappt, auch wenn sie oft vom Ausland aus agierten.
„Lassen Sie sich erst gar nicht auf ein Gespräch ein und rufen Sie im Zweifel Ihre örtliche Polizeidienststelle an“, rät der Fachberater für Kriminalprävention. Dort wisse man immer, ob tatsächlich Beamte in der Gegend vor Ort seien, um etwa nach Zeugen von Straftaten zu suchen.

Krippenführung mit unterhaltsamem Nachmittag

Trotz des Eisregens kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher Mitte Dezember zur Krippenführung in die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg mit anschließendem geselligen Beisammensein im Pfarrsaal der Kirche, der letzten Veranstaltung des Seniorenbeirats in diesem Jahr.
Unter der sachkundigen Führung der Sprecherin des Seniorenbeirats, Sigrid Knollmüller, erfuhren die Besucher interessante Details der sogenannten Luidl-Krippe des Bildhauers Lorenz Luidl aus dem 17. Jahrhundert, die weit über die Grenzen des Landkreises bekannt ist und jedes Jahr zahlreiche Besucher anlockt.


Nach der Führung konnten die Gäste des Seniorenbeirats bei Kaffee und Plätzchen nicht nur den stimmungsvollen Klängen der „Landsberger Stubenmusi“ lauschen, sondern bekamen von der Landsberger Märchenerzählerin Ursula Hellner auch zwei Märchen über Frau Holle vorgetragen, die aus älterer Zeit als das von den Brüdern Grimm bekannte Märchen der „Frau Holle“ stammten. Zum Abschluss des vergnüglichen Nachmittags ließ es sich Sigrid Knollmüller nicht nehmen, die Geschichte von Karl-Heinrich Waggerl „Worüber das Christkind lächeln musste" vorzulesen.

Auch für das kommende Jahr 2023 hat der Seniorenbeirat im ersten Halbjahr schon zahlreiche Veranstaltungen geplant. So fährt Sigrid Knollmüller mit Gästen am 21. Januar ins Franziskanerinnen Kloster Bonlanden, in dem die berühmte Krippenausstellung zu besichtigen ist. Und am 25. Januar lädt der Seniorenbeirat um 13:30 Uhr in den Pfarrsaal Mariä Himmelfahrt zu einer Informationsveranstaltung der Polizei ein, die Seniorinnen und Senioren darüber aufklären wird, wie man Betrüger erkennt, und was man tun kann, um diesen nicht auf den Leim zu gehen.

 BU: Mit Harfe, Hackbrett, Gitarre und Kontrabass verzauberten die Musikerinnen der „Landsberger Stubenmusi“ die Gäste des Seniorenbeirats beim stimmungsvollen Beisammensein im Pfarrsaal Mariä Himmelfahrt.
BU: Mit Harfe, Hackbrett, Gitarre und Kontrabass verzauberten die Musikerinnen der „Landsberger Stubenmusi“ die Gäste des Seniorenbeirats beim stimmungsvollen Beisammensein im Pfarrsaal Mariä Himmelfahrt.


Lesung mit musikalischer Umrahmung

Einen zauberhaften Nachmittag durften die Gäste des Seniorenbeirats bei der Lesung mit musikalischer Umrahmung im November 2022 erleben.

 

Im Pfarrsaal Mariä Himmelfahrt brachten die Künstlerin Lore Kienzl aus Fuchstal und ihre Schwester Rena Geilich ganz besondere Gedichte zu Gehör, die als ihre besondere Verbindung während des Corona-Lockdowns täglich entstanden waren. So eng die beiden Schwestern auch verbunden sind, so unterschiedlich interpretieren sie die gleichen Begriffe auf ihre ganz eigene Art in wortgewaltigen Lyrik um.

Umrahmt wurde die Darbietung vom Klavierspiel des Musikers Richard Eitel, der die Gedichte gekonnt mit Oldies unterstrich und so die Zuhörerinnen und Zuhörer mit Melodien aus deren musikalischer Vergangenheit auch zum Träumen und Mitsingen inspirierte.

Bild: Die Sprecherin des Seniorenbeirats, Sigrid Knollmüller (2. v. li.), bedankt sich bei den Lyrikerinnen Lore Kienzl (li.) und Rena Geilich sowie dem Musiker Richard Eitel für den gelungenen Nachmittag.
Bild: Die Sprecherin des Seniorenbeirats, Sigrid Knollmüller (2. v. li.), bedankt sich bei den Lyrikerinnen Lore Kienzl (li.) und Rena Geilich sowie dem Musiker Richard Eitel für den gelungenen Nachmittag.

Schenken und Vererben im Alter

Es war die kleine Ankündigung in der Zeitung, von weniger als 50 Worten, die den
„Kratzertreff“ am 10. November bis auf den letzten Platz füllte. Nicht nur auf Stühlen, die aus dem
Keller schnell nach oben geschafft wurden, sondern auch auf Tischen, die an den Rand geschoben
wurden, saßen die Interessierten. Was war da los?
Der Seniorenbeirat hatte zum Vortrag, über das Thema „Schenken und Vererben im Alter“, eingeladen. Die Anmeldeliste umfasste 30 Personen, aber es kamen viel, viel mehr Interessierte.
Pünktlich begann der Rechtsanwalt Markus Bauer mit seinem Vortrag: Schenken und Vererben!

Das Bild zeigt von links: Rechtsanwalt Markus Bauer und die Seniorenbeiräte Kurt Wacker, Sigrid Knollmüller (Sprecherin des Seniorenbeirates) und Jost Handtrack
Das Bild zeigt von links: Rechtsanwalt Markus Bauer und die Seniorenbeiräte Kurt Wacker, Sigrid Knollmüller (Sprecherin des Seniorenbeirates) und Jost Handtrack

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